


Aktionstag „Gesund und Gewaltfrei“ im AWO Seniorenzentrum Roth
Wir beteiligen uns an dem Projekt „Gesund und Gewaltfrei“ in Bayern. Begleitet werden wir dabei von der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V. in München und AGP Sozialforschung in der SOCLES gGmbH. Ziel des Projekts ist es, erprobte Konzepte der Gewaltprävention in den Alltag von stationären Pflegeeinrichtungen zu integrieren - zum Wohl von Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen.
Über das Projekt
Während des gut zweijährigen Projektzeitraums von Oktober 2024 bis Dezember 2026 werden 30 Pflegeeinrichtungen in Bayern in ihrer Arbeit unterstützt, sich als Orte guten Lebens weiterzuentwickeln und für ihre Mitarbeitenden gesundheitsförderliche Arbeitsplätze zu bieten.
Konkret geht es darum, mithilfe einer Präventionsstrategie Arbeitsbedingungen zu schaffen, die einerseits die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern, andererseits sie vor Überforderung, Gewalthandlungen und Gewalterfahrungen am Arbeitsplatz schützen. Gleichermaßen sollen die Bewohner*innen vor allen Formen der Gewalt bewahrt werden.
Das Teilprojekt „Gesund und Gewaltfrei – Prävention in Bayern“ wird kassenartenübergreifend gefördert, zum einen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V und zum anderen im Rahmen der Prävention in vollstationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI.
Der Netzwerkaufbau und die Öffnung des Ansatzes über die teilnehmenden Einrichtungen hinaus im Teilprojekt „Gesund und Gewaltfrei – Kultur- und Strukturentwicklung in Bayern“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert.
So setzen wir das Projekt bei uns in der Einrichtung um
In einer Fokusgruppe, an der sich Mitarbeitende aus allen Bereichen beteiligen, beschäftigen wir uns mit dem Thema. Drei Schulungen im Rahmen des Projektes fanden bislang statt. Die Teilnehmenden dienen als Ansprechpartner*innen für alles, was Bewohner*innen, Kolleg*innen oder anderen Akteuren in unserem Haus zum Thema „Gewalt“ auf dem Herzen liegt.
Im April konnten wir unseren lange geplanten Aktionstag für unsere Kolleg*innen abhalten. An verschiedenen Stationen ging es unter anderem um Selbsterfahrung, wie verschiedene Musik auf die Stimmung wirken kann, und um Übungen zur „Wertschätzenden Kommunikation“ mit der Giraffen- und Wolfsprache. Neben vielen themenspezifischen Informationen gab es eine Station, an der die Körperhaltung und Abwehrtechniken geprobt werden konnten und ein Rollenspiel, das für viel Erheiterung und Aha-Momente sorgte.
Das Thema liegt uns sehr am Herzen und wird uns dauerhaft begleiten.















